Ein kleines Update zu Maya!

Wir wollen Euch heute ein kleines Update zu Maya geben, der armen Katze, die in der Silvesternacht aufgrund der Böllerei sehr schwer verletzt wurde.


Lest hier Mayas Bericht über die bisherigen Geschehnisse.


Zuallererst möchten wir uns ganz herzlich für Eure große Anteilnahme bedanken, die auf Mayas Bericht in den Sozialen Medien folgte. Vor allem danken wir für Eure vielen Spenden, die kurz nach unseren Posts bei uns eintrafen. So kamen schon nach wenigen Tagen über 1.600 Euro zusammen, die wir nun an den Tierarzt überweisen können. Das hat uns einfach überwältigt und zeigt uns, dass sich viele Menschen mittlerweile Gedanken über die (blöde) Böllerei an Silvester und die Konsequenzen für die Tierwelt machen. Aber auch über den traurigen Umstand, dass die Leute tatsächlich ihre Katze an diesem Tag rausgelassen haben (…und dann die Verantwortung für ihr geliebtes Tier nicht übernehmen wollen/können, sondern lieber dessen Tod in Kauf nahmen).

Maya ist am vergangenen Wochenende (11.01.20) in unsere Quarantänestation gezogen, weil die Dame, die sie gerettet hat (und später aufnehmen will) unmöglich in der Lage war, die komplizierte Pflege zu handhaben. Dies verständlicherweise auch aus gutem Grund, denn Maya kann behandlungsbedingt zur Zeit nicht alleine pinkeln.
Deshalb muss ihr Urin zweimal täglich mittels Spritze und über den bei ihr „eingebauten“ Katheter manuell abgesaugt werden. Das ist echt ein ganz schöner Mist, denn die arme Maya muss dazu bewegt werden und hat dabei offensichtlich Schmerzen. Natürlich erhält sie ein starkes Schmerzmittel, um die Strapazen einigermaßen erträglich zu machen. Abber trotzdem wehrt sie sich heftig, knurrt und will kratzen. Dass sie eine Halskrause tragen muss, hilft in diesem Fall einigermaßen, aber nur mit einiger Mühe, dicken Lederhandschuhen und einem Handtuch gelingt es, sie sanft auf die Seite zu legen. Nur so ist die Prozedur des Urinabsaugens (und der Reinigung ihres Popos, denn auf das Klo kann sie auch nicht alleine) ausführbar.

Das ist ein ganz schöner (emotionaler) Nervenstress. Nicht nur für Maya, sondern auch für uns Helfer! Welch herzzerreißender Anblick, überall rasiert, die große Narbe, Mayas klägliche Laute ...ACH!

 

Gottseidank haben wir unsere Helferin Angela, die das alles Krankenschwester-mäßig übernimmt und dabei ALLES für die arme Mieze gibt! Zweimal täglich ist sie zur Stelle, trotz Berufstätigkeit! Sie füttert sie auch und gibt ihr ihre Medikamente!

Danke so sehr, Angela, für Deinen Einsatz, das verdient echt einen Orden! Und danke auch den Helfern, die ihr dabei assistieren (müsst).

Morgen, am 16.01. steht ein Tierarztbesuch an. Dabei wird ihr Verband gewechselt, den sie am linken Bein verpasst bekommen hat. Das ist die nächste Baustelle! Denn das ebenfalls in Mittleidenschaft gezogenen Sprunggelenk konnte noch nicht operiert werden, sondern ist vorerst nur geschient. Die OP steht der armen Maya leider noch bevor und wird die Kosten vorrausichtlich nochmal in die Höhe treiben.
Wir rechnen am Ende mind. mit 3.700 Euro und bitten deshalb weiterhin um Eure Spenden, noch haben wir nicht genug zusammen!


Alle etwaigen Überschüsse werden wir für die OP Kosten von Paula und Nele verwenden, die sich derzeit immer noch von ihren OPs erholen. Wir halten Euch weiter auf dem Laufenden zu den Spendeneingängen und selbstverständlich auch zu Paula und Nele!

Danke!!!