Neues von Maya!

Heute wollen wir Euch mal wieder ein wenig über Maya berichten und wie es ihr in der Zwischenzeit ergangen ist.

 

Lest hier Mayas Bericht wie es zu dem Unfall kam und das Update vom 15.01.2020.

 

Viel Neues gab es bis vor kurzem nicht zu berichten, denn Maya musste die ganze Zeit in der Quarantänebox ausharren, und wenn sie alleine bleiben musste auch immer mit dieser unangenehmen Halskrause! Gottseidank kümmern sich alle Helfer liebevoll um sie, denn sie lechzt förmlich nach Streicheleinheiten, nimmt diese dankbar an und schnurrt dann wohlig.

Maya musste auch weiterhin zweimal am Tag die lästige Urin-Absaug-Prozedur über sich ergehen lassen, bei der Angela sie aus der Kiste heben und immer auf die Seite legen musste. Das war jedes Mal mit Schmerzen verbunden, aber sie ließ es mittlerweile zu ohne sich zu wehren. Maya ist so unfassbar tapfer und weiß genau, dass wir es gut mit ihr meinen!

Wir wissen mittlerweile definitiv, dass ein Nerv verletzt wurde, der dazu führt, dass Maya (laut Tierarzt) womöglich nie mehr alleine Pipi machen kann. Deswegen muss sie auch den Katheter tragen. Aber wir geben nicht auf, denn es gibt ähnliche Fälle, bei denen sich die Nervenbahnen wieder regeneriert haben. So wie bei Kater Andy, bei dem es auch erst hieß, es würde nie mehr besser werden. Heute ist Andy ein glücklicher und völlig gesunder Kater, der keine Folgeschäden mehr zeigt! Eine viel bessere Prognose ist demnach nicht auszuschließen und wir werden es in einigen Wochen sehen (und natürlich berichten).

Um den Aufwand zu verringern, wurde geplant bei der noch anstehenden OP am Bein gleich einen neuartigen Katheter einzusetzen, der die Blase selbstständig entleert. Die OP wurde auf den 05. Februar gelegt und ihr zertrümmertes Hinterläufchen wurde an diesem Tag versteift. Anstatt einer Amputation stand nur diese Möglichkeit zur Debatte, und auch hier müssen wir abwarten, wie Maya damit leben kann und wie es sich entwickelt.


 

Maya hat die Operation gut überstanden! Sie litt wohl noch 1-2 Tage unter Halsweh (wegen des OP Tubus) denn sie fraß sehr schlecht. Natürlich hatte sie das alles wieder sehr mitgenommen und sie brauchte viel Ruhe, um sich zu erholen. Das gröbste hatte die so liebe Katze jetzt hinter sich, und Maya fing langsam an, wieder zu fressen. Leider gab es am 08. Februar eine Komplikation mit dem neuen Katheter. Also nochmal ab in die Klinik, um den verrutschten Schlauch richtig einzusetzen. Ach herrjeh! Aber auch das ist bereits wieder behoben.

Damit Maya die größtmögliche menschliche Zuwendung bekommen kann, ist sie kürzlich ins Büro von Frau Schmitz gezogen und wohnt jetzt in der ehemaligen Gitterbox von Paula bzw. Nele.

Tja, liebe Leser, nicht nur die Operation selbst auch die Folgekosten wurden (nochmal unerwarteterweise) in die Höhe getrieben. Deswegen sind wir nach wie vor auf Eure Spenden angewiesen! Wir haben so viel Herzblut, Tränen, Kraft, Zeit und Geld investiert, als dass wir Maya in irgendeiner Form aufgeben würden, daran ist gar nicht zu denken! Wir sind guter Hoffnung, dass Maya bald wieder ein ganz normales Katzendasein führen kann, wenn auch mit ein paar Handicaps, aber das ist das Leben allemal wert!

 

Wir sagen nochmal ganz doll Danke für Eure ganze Anteilnahme und Eure Spendenbereitschaft!