Update: Emma ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Ihr Name war Emma, und sie wurde in Ettlingenweier aufgegriffen, voller Tumore und sterbenskrank!

 

Gestern (22.08.2018) haben wir nach dem Halter für diese schwarze Katze gesucht (die Meldung, es handele sich um einen Kater, war leider falsch - wir berichtigen dies an dieser Stelle), damit die arme Kleine von "ihren" Menschen über die Regenbogenbrücke begleitet werden kann. Die Zeit drängte und es meldete sich leider so kurzfristig niemand, dem sie gehört.

Über Facebook reagierte aber sofort ein Mann, der kürzlich selbst seinen Kater Sam begleiten musste. Helmuth hat das Schicksal unserer Fundkatze so berührt, dass er direkt angeboten hat, für Emma da zu sein, wenn sie gehen muss:

"Mir geht es sehr nahe, da unser Sam auch vor einem Monat über die Regenbogenbrücke gehen musste. Ebenfalls war der Krebs Schuld. Ich weiß, wie schlimm das ist. Falls sich keiner meldet, um sich von ihm zu verabschieden und ihn in Frieden gehen zu lassen wäre ich bereit, die Kosten zu übernehmen und mich auch als Sterbebegleitung anbieten. Unseren Sam habe ich auch bis zum friedlichen Gehen in den Armen gehalten. Gerne mich per PN kontaktieren, wenn ich helfen kann."

So ist es dann im Verlauf des gestrigen Tages 'geschehen' und wir wollen Ihnen den "Bericht", den Helmuth auf Facebook hinterlassen hat, hier noch einmal aufschreiben:

"Vielen lieben und vor allem herzlichen Dank für all die lieben Worte. Wir haben Emma (sie hatte keinen Namen, so haben wir ihr den gegeben) nun an die Regenbogenbrücke begleitet. Sie ist liebevoll und ruhig eingeschlafen. Sie war bereits so entkräftet und still - es war wirklich an der Zeit für die kleine Emma sich mit den anderen da oben zu treffen. Ich werde für Emma, so wie für meinen Sam eine Kerze anzünden. Vielen lieben Dank an Frau Schmitz und ihre Kollegen für ihre unbeschreibliche Leistung, ebenso an Frau Dr. Köhler aus der Tierarztpraxis Virnich für ihre einfühlsame und geduldige Art."

Wir sind überzeugt davon, dass Emma wusste "Es ist soweit" und dass die Nähe, Ruhe und Geborgenheit, die Sie durch Ihren Begleiter bei der Vorbereitung auf den letzten Weg erfahren durfte sehr geholfen hat. Kein Wesen möchte diesen Gang wirklich allein antreten und wir danken Helmuth, dass er ihn ihr durch sein Geleit und seine Anteilnahme ein Stück leichter gemacht hat.
Ebenso noch ein ganz besonderes Dankeschön dafür, dass er sogar noch die Kosten übernommen hat.
Wir sind von seinem Hilfsangebot immer noch genauso überwältigt wie viele Menschen, die auf Facebook Ihrer Anerkennung und Bewunderung Ausdruck verliehen haben.

Wir können an dieser Stelle nicht alle Kommentare veröffentlichen, die es auf unseren Aufruf und auf Helmuths Hilfsangebot gab. Bitte lesen Sie selbst im Facebook (den ersten Post) und was es für Reaktionen auf das update im Facebook gab.

Es zeigt, dass Menschen wie Helmuth immer einen besonderen Platz in unserer Gesellschaft haben und wir hoffen, dass mehr Menschen seinem Beispiel folgen, auch wenn es immer sehr schmerzhaft ist, ein geliebtes Tier ziehen lassen zu müssen.